Moderne Unterstützung für den Alltag – SmartHome von Innogy

Wer heutzutage einen Blog schreibt, bekommt schnell Kooperationsanfragen von ganz unterschiedlichen Unternehmen. Vielen Blogs, denen ich so über Zeit hinweg gefolgt bin und die ganz verschiedenen Themen behandelten, entfolgte ich irgendwann. Weil mir die ständigen Kooperationen und Affiliate-Links im laufenden Text unglaublich auf die Nerven gingen. Ich fragte mich oft, ob ich hier nicht viel mehr bei einer Verkaufsshow gelandet war oder ob das noch immer der Blog war, der mich mal so begeistert hatte.
Wer also unserem Blog folgt der weiß, dass wir uns mit Kooperationen und Werbung wirklich zurückhalten und nur von uns ausgewählte Werbung zeigen, von der wir glauben, dass wir und unsere Leser davon einen Mehrwert haben könnten. Wenn wir so wollten, wie wir könnten, dann hätten wir schon mindestens 3000 verschiedene Hundefutter getestet und Frieda wäre mittlerweile wahrscheinlich kugelrund.

[box] Dieser Beitrag wurde unterstützt von innogy SmartHome. In der Gestaltung und Ausarbeitung unseres Beitrags sind wir jedoch vollkommen frei! Es wurde keinerlei Einfluss auf den Inhalt, unsere Meinung oder den Post auf unserer Webseite genommen.[/box]

So war es auch, als wir eine Anfrage von Innogy bekamen, die SmartHome-Geräte vertreiben. Wer mich kennt weiß, wie äußert skeptisch ich dieser Entwicklung entgegenstehe. Nicht alles, was neu ist, ist schlecht. Im Gegenteil. Aber ich schreie auch nicht laut „HIER!“, wenn ein neues technisches Gerät auf den Markt kommt. Doch diese Kooperation war und ist eine andere, als jede bisher. Weil ich mich währenddessen noch stärker mit mir und mit meiner Erkrankung auseinandersetzen musste – eine Thematik, die ich sonst gerne meide und verdränge. Meine Erkrankung verläuft nun einmal progredient und weil dies so ist, muss ich mich wohl oder übel damit auseinandersetzen, dass ich eines Tages körperlich noch stärker eingeschränkt sein werde. Ich hasse es, darüber nachzudenken und es tut förmlich körperlich weh, aber diese Erkrankung ist nun mal ein Teil von mir, mit dem ich nun klarkommen muss. Es gab diese Morgen schon oft, an denen ich aufwachte und wusste, dass es nun doch ein neuer Schub gewesen war. Meine Hände wollten nicht mehr, meine Arme noch weniger und ich wusste beim besten Willen nicht einmal, wie ich jetzt aufstehen sollte. Doch es gibt noch viel mehr Dinge, die den Menschen gar nicht auffallen, wenn sie keine Einschränkungen haben. Mal eben den Heizkörper anmachen, wenn man mit den Händen nicht richtig greifen kann? Und noch schlimmer: wenn ich schon im Bett liege und dann merke, dass ich vergessen habe das Licht auszumachen. Nicht jeden Schalter kann Frieda bedienen und nicht immer ist jemand da. In solchen Momenten fragt sich sogar so ein Technikmuffel wie ich, wie sich dieses Problem charmanter lösen ließe – und gerade, als ich mir diese Frage zum gefühlt millionsten Mal stellte, kam die Lösung von Innogy.

Vorher hatte ich noch nie davon gehört und jetzt möchte ich diese smarten Lösungen in meinem Alltag nicht mehr missen.
Da gibt es zum Beispiel die Heizkörperthermostate, die sich nicht nur wunderbar leicht drehen lassen, sondern auch über die App steuer- und programmierbar sind. Ich darf wohl erwähnen, dass auch ich nun etwas faul geworden bin und natürlich noch im Bett liegend schon einmal die Heizung im Wohnzimmer anschalte, damit ich dort nicht erfriere. Aber nicht nur das, die Fensterkontakte in den Fenstern registrieren, wenn ein Fenster auf oder zu ist und die Heizung schaltet sich bei geöffnetem Fenster automatisch aus.

Aber selbst, wenn man noch fit genug ist, um die Heizkörper selbstständig an- und ausmachen zu können, dann kennt bestimmt jeder diesen Moment, wo man sich voller Freude und todmüde ins Bett fallen lässt, um dann im nächsten Augenblick festzustellen, dass man vergessen hat, das Licht auszumachen. Früher empfand ich das schon als schlimm genug, nochmal aufstehen zu müssen, doch heute bin auf einem ganz anderen Level angekommen. Wer selbst im Rollstuhl sitzt weiß, die anstrengend das Umsetzen etc. sein kann und dass ich dann lieber vorziehe mit Licht zu schlafen. Dazu sind Funksteckdosen schon eine wirkliche Erleichterung, doch auch damit bekomme ich das Deckenlicht noch nicht ausgeschaltet. Daher bin ich mittlerweile der größte Fan von Unterputzschaltern, die ich unter den Lichtschalter an der Wand baue und der sich nun smart bedienen lässt. Ich kann also via Sprache durch beispielsweise eine Alexa oder per App einen festinstallierten Schalter fernsteuern. Wer also nicht gerne in seiner Wohnung mit einer Alexa spricht, der kann auch einfach auf seinem Handy eben kurz alle Lichter ausschalten, die man eben mal wieder vergessen hat.

Dazu haben wir für unser Bad einen Bewegungsmelder. Leider ist unsere Wohnung nicht barrierefrei, sondern nur ebenerdig. Somit sind auch die Räume eben nicht sonderlich groß, was gerade beim Bad manchmal problematisch ist. Weil es nur einen Ort für die Waschmaschine in der Wohnung gibt (der andere Ort ist im Waschkeller im Nachbarhaus ohne Aufzug), steht diese leider nun schräg vor einem Lichtschalter, der für mich nun sehr schlecht erreichbar ist. Dafür ist der Bewegungsmelder eben anstatt eines smarten Lichtschalters eine optimale Lösung. Kein Verrenken mehr, wenn man nur mal kurz auf Toilette gehen möchte, sondern ein sehr angenehmes Wohnen.

Das waren nun alles Punkte, die sich mit meiner Behinderung beschäftigen, weshalb ich es für sinnvoll halte, sich mit SmartHome-Lösungen auseinanderzusetzen. Doch es sind auch noch zwei ganz private Gründe dabei, die mit Frieda zu tun haben.
Aufgrund dessen, dass ich eben hauptberuflich studiere, muss ich Frieda regelmäßig alleine lassen, um in der Uni etwas erledigen zu können. Viel geht von zuhause aus, aber auch nicht alles und erst recht bei diversen Vorlesungen z.B. in der Psychiatrie, kann ich sie ja schlecht mitnehmen. Wenn ich ging, lag sie immer sehr brav auf dem Bett – aber ich fragte mich schon immer was sie macht, wenn ich wohl mal nicht da bin. Schläft sie brav oder schleicht sie auf Erkundungstouren durchs Zimmer? Dazu freue ich mich natürlich wie Bolle über die Überwachungskamera, bei der ich online über die App schauen kann, wie es ihr geht, wenn ich leider doch mal wieder länger brauche. Und dazu natürlich mehr als passend, der Feuermelder, der mir im Falle eines Falles den Brand direkt aufs Handy meldet. Natürlich haben wir einen Feuermelder, aber schon oft überkam mich beim Verlassen des Hauses ein leichtes Unwohlsein, bei dem Gedanken daran, dass es eben doch mal brennen könnte und es niemand von uns merken würde, während Frieda alleine im Zimmer eingesperrt wäre. Ich bin mir ziemlich sicher, dass jede/r HundebesitzerIn das voll und ganz nachvollziehen kann. Der Gedanke daran, dass einem Familienmitglied etwas passieren könnte, tut immer weh. Doch würde es wirklich brennen, dann wäre ich machtlos. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich immer zu spät kommen würde, ist einfach zu hoch. Daher bin ich seitdem deutlich erleichterter – und erst recht, seit wir getestet haben, wie schnell die Feuermelder reagieren. In dieser Zeit würde ich es immer bis nach Hause schaffen.

Das Wichtigste jedoch ist die SmartHome-Zentrale, quasi das Herzstück des Systems, das alle einzelnen Geräte miteinander verknüpft und mit dem Internet verbindet.

Wenn ich die Alarmanlage scharf stelle, dann fungieren auch der Bewegungsmelder und die Fensterkontakte als Signalgeber für die Alarmanlage und ich werde per App benachrichtigt, wenn sich etwas in meiner Wohnung tut, ohne, dass ich zuhause bin.

Alles in Allem ein sehr entspanntes Wohnen. Man muss kein Fan von smarter Technik sein, um zugeben zu müssen, dass diese durchaus sehr praktische Lösungen für jede Lebenslage bieten können. Sowohl im Hier und Jetzt, als natürlich auch in Zukunft. Denn wenn die körperlichen Fähigkeiten nachlassen, dann ist man froh um alles, was man noch selbstständig tun kann, ohne dabei auf andere angewiesen zu sein. Das ermöglichen mir SmartHome-Lösungen.

Besonders unterstützend war auch die Hilfe in der Community (https://community.innogy.com/?categories=smarthome). Gerade am Anfang bei der Einrichtung haben wir hier viele wertvolle Tips erhalten.

Weitere Informationen über die SmartHome Produkte von Innogy findet Ihr hier: http://www.innogy.com/SmartHome

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